Kommunen

Kommunales Klimaschutz-Netzwerk "Altmühlfranken"

28 Kommunen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Landkreis selbst haben sich im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative zu einem kommunalen Klimaschutz-Netzwerk, mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zusammengeschlossen. Das kommunale Klimaschutz-Netzwerk soll Möglichkeiten schaffen, um Kräfte und Ressourcen zu bündeln, Handlungsoptionen zu identifizieren sowie den Erfahrungsaustausch untereinander zu intensivieren. Die Förderphase läuft von 01.09.2022 bis 31.08.2025.

Das Netzwerk in Zahlen

Teilnehmer
Laufzeit

Netzwerk­teilnehmer

Stark vernetzt

Inhalt & Durchführung

Im Klimaschutznetzwerk Altmühlfranken arbeiteten 27 Städte, Märkte und Gemeinden sowie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam an aktuellen Energie- und Klimaschutzthemen. Im Mittelpunkt standen der regelmäßige Erfahrungsaustausch, die fachliche Begleitung kommunaler Projekte und die Frage, wie sich Aufgaben gemeinsam und über Gemeindegrenzen hinweg besser lösen lassen.

Ein zentraler Schwerpunkt der Netzwerkarbeit war die interkommunale Klärschlammverwertung. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit unterschiedlichen Verwertungs- und Trocknungsmöglichkeiten, rechtlichen Entwicklungen sowie den technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines gemeinsamen Vorgehens. Durch die Besichtigung des Kraftwerks und der Klärschlammtrocknung bei der TEAtherm GmbH erhielten die Kommunen auch einen direkten Einblick in die praktische Umsetzung.

Darüber hinaus griff das Netzwerk viele weitere Themen der kommunalen Energiewende auf. Dazu gehörten Wasserstoff, Elektromobilität, Wärmenetze und kommunale Wärmeplanung, kommunales Energiemanagement sowie regionale Wertschöpfung. Auch Freiflächen-Photovoltaik, Bürgerenergie, der Ausbau der Stromnetze und die langfristige Versorgung mit erneuerbaren Energien wurden gemeinsam diskutiert.

Besonders anschaulich wurde die Netzwerkarbeit durch verschiedene Exkursionen und Praxisbeispiele. Neben dem Energiepark in Wunsiedel besichtigten die Teilnehmenden unter anderem das Biogas- und Erdgas-Blockheizkraftwerk der Altmühltherme. Auch Projekte aus den gastgebenden Kommunen – etwa zur Elektromobilität, zur Nutzung von Seewasser oder zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude – boten wertvolle Einblicke und Anregungen.

Aktuelle Förderprogramme, gesetzliche Neuerungen und energiepolitische Rahmenbedingungen waren ebenfalls fester Bestandteil der Treffen. In den gemeinsamen Diskussionsrunden konnten die Kommunen ihre Erfahrungen teilen, offene Fragen besprechen und mögliche Lösungswege für die eigene Praxis entwickeln.

Über die gesamte Laufzeit entstand so eine wichtige Plattform für den kommunalen Klimaschutz in Altmühlfranken. Das Netzwerk hat gezeigt, wie wertvoll es ist, Wissen und Ressourcen zu bündeln, gemeinsame Herausforderungen miteinander anzugehen und konkrete Projekte für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region weiterzuentwickeln.

abgeschlossene Netzwerk­treffen

anstehende Netzwerk­treffen

Unser Netzwerk-Team

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Sektorkopplung & Innovation

M. Eng.
Maximilian Schinhammer

Netzwerkadministration

Cynthia Zettl

Netzwerkadministration

Lena Lämmermann