Kommunale Wärmeplanung

Auf dem Weg zur Wärmeversorgung mit Zukunft

In Ihrer Kommune entsteht aktuell eine kommunale Wärmeplanung. Was steckt dahinter? Wie läuft der Prozess ab? Und wo können Sie sich informieren oder einbringen? Auf dieser Plattform finden Sie Antworten sowie Zugang zu allen Auswertungen und Planungsunterlagen.

Wärmeplanung Denkendorf

Die Wärmeplanung befindet sich in der Phase: Eignungsprüfung

Eignungsprüfung

Teilgebiete werden auf Eignung oder Ausschluss für Wärme- oder Wasserstoffnetze geprüft

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie heizen wir Denkendorf und seine Ortsteile morgen? Diese Frage stellen wir uns jetzt aktiv – und beantworten sie gemeinsam mit einem klaren Fahrplan: der kommunalen Wärmeplanung.
Unsere Gemeinde ist geprägt von gewachsenen Ortsteilen, viel Natur und einem engen Miteinander. Genau darauf kommt es auch bei der Wärmewende an: Es gibt keine Lösung von der Stange, sondern nur einen Weg, der zur Gemeinde passt – zu unseren Gebäuden, unserer Infrastruktur und den Möglichkeiten vor Ort. Mit der Wärmeplanung schaffen wir dafür die notwendige Datengrundlage: Wo lohnt sich ein Wärmenetz? Wo bieten sich erneuerbare Energien wie Umweltwärme oder Biomasse an? Und wie können wir als Gemeinde Versorgungssicherheit und bezahlbare Wärme auch langfristig gewährleisten?

Ich bin überzeugt: Wer frühzeitig plant, behält die Kontrolle über die eigene Zukunft – statt sich treiben zu lassen. Deshalb sehe ich in diesem Prozess eine echte Chance für Denkendorf und seine Ortsteile, unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden und gleichzeitig unseren ländlichen Charakter und unsere Lebensqualität zu bewahren.
Dieser Weg gelingt nur, wenn wir ihn gemeinsam gehen.
Ich lade Sie herzlich ein, sich zu informieren, Fragen zu stellen und den Prozess aktiv mitzugestalten – für ein Denkendorf, das auch in Zukunft ein Zuhause bleibt, in dem man sich wohlfühlt.

Stefan Heilmann

1. Bürgermeister der Gemeinde Denkendorf

Was ist die kommunale Wärmeplanung?

Seit Januar 2024 ist die kommunale Wärmeplanung gesetzlich vorgeschrieben – verankert im Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz. Größere Städte müssen bis Mitte 2026 einen Wärmeplan vorlegen, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Doch Wärmeplanung ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Eine vorausschauende Wärmeplanung stärkt die regionale Versorgungssicherheit, unterstützt die CO₂-Reduktion vor Ort und kann Kosten senken. Wer lokale Potenziale kennt und strategisch nutzt, schafft langfristig sinnvolle Perspektiven – etwa durch den Ausbau von Wärmenetzen, den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Einbindung regionaler Akteure.

Ein Wärmeplan ist kein statisches Dokument. Er wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst – beispielsweise an neue Technologien, gesetzliche Vorgaben oder veränderten Bedarfe in der Kommune. Für unsere Kommune entsteht dadurch ein verlässlicher Fahrplan, um die Energiewende wirtschaftlich und zukunftssicher umzusetzen.