Kommunen
Kommunales Klimaschutz-Netzwerk für Kommunen im Landkreis Landshut
Das Netzwerk in Zahlen
Netzwerkteilnehmer
Stark vernetzt
Inhalt & Durchführung
Im Kommunalen Klimaschutznetzwerk Landshut arbeiteten zehn Kommunen drei Jahre lang gemeinsam an aktuellen Energie- und Klimaschutzthemen. Entstanden ist das Netzwerk aus einem gemeinsamen Klärschlammkonzept – daraus entwickelte sich eine Plattform, auf der die Kommunen ihre Erfahrungen teilen, fachliche Impulse erhalten und gemeinsame Lösungsansätze weiterentwickeln konnten.
Inhaltlich beschäftigte sich das Netzwerk mit einem breiten Spektrum der kommunalen Energiewende. Zu den Schwerpunkten gehörten unter anderem Photovoltaik und Windkraft, kommunale Wärmeplanung, Elektromobilität, kommunales Energiemanagement, regionale Wertschöpfung sowie der Ausbau von Stromnetzen. Auch Themen wie Agri-Photovoltaik, Biogas, Energy Sharing und die energetische Gebäudesanierung wurden aufgegriffen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf Batteriespeichern. Neben den technischen Grundlagen wurden Genehmigungs- und Planungsprozesse, mögliche Betriebsweisen und Geschäftsmodelle betrachtet. Da viele Kommunen zunehmend von Projektentwicklern angesprochen werden, bot das Netzwerk Raum, um Chancen, offene Fragen und geeignete kommunale Kriterien gemeinsam zu diskutieren.
Besonders anschaulich wurde die Netzwerkarbeit durch Praxisbeispiele aus den teilnehmenden Kommunen. Dazu gehörten unter anderem eine mit Biogas versorgte Fernwärmelösung in Ergoldsbach, eine Freiflächen-Photovoltaikanlage in Bruckberg, eine Heizzentrale in Neufahrn sowie die Bürger-Energie-Genossenschaft Hofham. Die Einblicke zeigten, welche unterschiedlichen Wege Kommunen bei der Umsetzung ihrer Energieprojekte gehen können.
Neben den fachlichen Themen spielten auch aktuelle Förderprogramme, gesetzliche Neuerungen und energiepolitische Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig wurde immer wieder deutlich, dass gerade kleinere Kommunen bei der Umsetzung von Projekten vor personellen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen stehen.
Über die gesamte Laufzeit bot das Netzwerk deshalb vor allem eines: die Möglichkeit, voneinander zu lernen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Der regionale Austausch wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll bewertet und der Wunsch nach einer Fortführung der Zusammenarbeit mehrfach bekräftigt.
abgeschlossene Netzwerktreffen
anstehende Netzwerktreffen
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