Kommunale Wärmeplanung
Auf dem Weg zur Wärmeversorgung mit Zukunft
In Ihrer Kommune entsteht aktuell eine kommunale Wärmeplanung. Was steckt dahinter? Wie läuft der Prozess ab? Und wo können Sie sich informieren oder einbringen? Auf dieser Plattform finden Sie Antworten sowie Zugang zu allen Auswertungen und Planungsunterlagen.
Wärmeplanung Neunburg vorm Wald
Die Wärmeplanung befindet sich in der Phase: Abgeschlossen
| 1. §14 Eignungsprüfung |
| 2. §15 Bestandsanalyse |
| 3. §16 Potenzialanalyse |
| 4. §17 Zielszenario |
| 5. §18 - §20 Wärmewendestrategie |
| 6. Abgeschlossen |
Abgeschlossen
Die Wärmeplanung ist abgeschlossen und der Abschlussbericht ist unter Downloads verfügbar.
Wärmeplanung im Überblick
Ziel ist es, lokale Potenziale zu erkennen und gezielt zu nutzen - für mehr Klimaschutz, Versorgungssicherheit und eine starke Region. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen gestalten wir den Weg in eine klimaneutrale Zukunft.
Ob die spätere Umsetzung auch wirtschaftlich tragfähig ist, wird sich zeigen. Doch eines ist klar: Die Planung ist ein wichtiger erster Schritt und eine Chance, unsere Energieversorgung aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.
1. Bürgermeister der Stadt Neunburg vorm Wald
Was ist die kommunale Wärmeplanung?
Seit Januar 2024 ist die kommunale Wärmeplanung gesetzlich vorgeschrieben – verankert im Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz. Größere Städte müssen bis Mitte 2026 einen Wärmeplan vorlegen, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Doch Wärmeplanung ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Eine vorausschauende Wärmeplanung stärkt die regionale Versorgungssicherheit, unterstützt die CO₂-Reduktion vor Ort und kann Kosten senken. Wer lokale Potenziale kennt und strategisch nutzt, schafft langfristig sinnvolle Perspektiven – etwa durch den Ausbau von Wärmenetzen, den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Einbindung regionaler Akteure.
Ein Wärmeplan ist kein statisches Dokument. Er wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst – beispielsweise an neue Technologien, gesetzliche Vorgaben oder veränderten Bedarfe in der Kommune. Für unsere Kommune entsteht dadurch ein verlässlicher Fahrplan, um die Energiewende wirtschaftlich und zukunftssicher umzusetzen.