Kommunen

Kommunales Klimaschutz-Netzwerk für Kommunen in der nördlichen Oberpfalz

10 Kommunen in der nördlichen Oberpfalz haben sich im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative zu einem kommunalen Klimaschutz-Netzwerk, mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zusammengeschlossen. Das kommunale Klimaschutz-Netzwerk soll Möglichkeiten schaffen, um Kräfte und Ressourcen zu bündeln, Handlungsoptionen zu identifizieren sowie den Erfahrungsaustausch untereinander zu intensivieren. Die Förderphase läuft von 01.01.2023 bis 31.12.2025.

Das Netzwerk in Zahlen

Teilnehmer
Laufzeit

Netzwerk­teilnehmer

Stark vernetzt

Inhalt & Durchführung

Im Kommunalen Klimaschutznetzwerk Nördliche Oberpfalz arbeiteten zehn Kommunen drei Jahre lang gemeinsam daran, die Energiewende vor Ort weiter voranzubringen. Im Mittelpunkt standen der regelmäßige Erfahrungsaustausch, fachliche Impulse und die Entwicklung konkreter Lösungsansätze für die kommunale Praxis.

Ein besonderer Schwerpunkt der Netzwerkarbeit lag auf der Klärschlammverwertung. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit der aktuellen Situation in Bayern, möglichen gemeinsamen Ausschreibungen und verschiedenen technischen Verwertungswegen. Bei der Besichtigung der TCR-Anlage von Fraunhofer UMSICHT erhielten sie einen direkten Einblick in ein Verfahren, mit dem unter anderem getrockneter Klärschlamm in Bio-Rohöl, Synthesegas und Biokohle umgewandelt werden kann. Auch die Möglichkeiten eines interkommunalen Klärschlammprojekts wurden mehrfach gemeinsam diskutiert.

Darüber hinaus griff das Netzwerk viele weitere Themen der kommunalen Energiewende auf. Dazu gehörten Wärmenetze, Photovoltaik und kommunale Kriterienkataloge, der Ausbau der Stromnetze, Biogas und Biomethan sowie Batteriespeicher. Ergänzt wurden die Netzwerktreffen durch Informationen zu aktuellen Förderprogrammen, gesetzlichen Neuerungen und energiepolitischen Rahmenbedingungen.

Besonders anschaulich wurde die Netzwerkarbeit durch Einblicke in konkrete Projekte aus der Region. Dazu zählten unter anderem eine Energie- und Potenzialanalyse für Kläranlage und Trinkwasserversorgung, die Besichtigung einer energieautarken Grundschule sowie einer Biogasanlage. So konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Lösungswege kennenlernen und Erfahrungen unmittelbar miteinander teilen.

Über die gesamte Laufzeit entwickelte sich das Netzwerk zu einer wichtigen Plattform für den fachlichen Austausch und die interkommunale Zusammenarbeit. Die Kommunen konnten gemeinsame Herausforderungen diskutieren, neue Impulse für eigene Projekte gewinnen und mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit ausloten. Der Wunsch, den Austausch und die Kooperation auch nach dem Ende der geförderten Laufzeit fortzuführen, unterstreicht den Mehrwert der gemeinsamen Netzwerkarbeit.

abgeschlossene Netzwerk­treffen

anstehende Netzwerk­treffen

Unser Netzwerk-Team

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Sektorkopplung & Innovation

M. Eng.
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Netzwerkadministration

Cynthia Zettl

Netzwerkadministration

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