Kommunale Wärmeplanung

Auf dem Weg zur Wärmeversorgung mit Zukunft

In Ihrer Kommune entsteht aktuell eine kommunale Wärmeplanung. Was steckt dahinter? Wie läuft der Prozess ab? Und wo können Sie sich informieren oder einbringen? Auf dieser Plattform finden Sie Antworten sowie Zugang zu allen Auswertungen und Planungsunterlagen.

Wärmeplanung Pleinfeld

Die Wärmeplanung befindet sich in der Phase: Bestandsanalyse

Bestandsanalyse

Erfasst werden aktuelle Gebäudestruktur, Wärmebedarf und Treibhausgas-Emissionen vor Ort

„Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Zukunftsprojekt, das ich mit voller Überzeugung für unsere Marktgemeinde Pleinfeld vorantreibe. Sie legt den Grundstein für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung und zeigt konkrete Wege auf, wie wir unsere Energieversorgung gemeinsam nachhaltig gestalten können. Mir ist wichtig, dass unsere Bürgerinnen und Bürger, Hauseigentümer sowie Betriebe frühzeitig Orientierung und Planungssicherheit erhalten. Auf dieser Homepage informieren wir transparent und regelmäßig über den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und die Möglichkeiten zur Mitwirkung.
Ihr Stefan Frühwald Erster Bürgermeister“

1. Bürgermeister des Marktes Pleinfeld

Bild vom Bürgermeister/Bürgermeisterin

Was ist die kommunale Wärmeplanung?

Seit Januar 2024 ist die kommunale Wärmeplanung gesetzlich vorgeschrieben – verankert im Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz. Größere Städte müssen bis Mitte 2026 einen Wärmeplan vorlegen, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Doch Wärmeplanung ist nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Eine vorausschauende Wärmeplanung stärkt die regionale Versorgungssicherheit, unterstützt die CO₂-Reduktion vor Ort und kann Kosten senken. Wer lokale Potenziale kennt und strategisch nutzt, schafft langfristig sinnvolle Perspektiven – etwa durch den Ausbau von Wärmenetzen, den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Einbindung regionaler Akteure.

Ein Wärmeplan ist kein statisches Dokument. Er wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst – beispielsweise an neue Technologien, gesetzliche Vorgaben oder veränderten Bedarfe in der Kommune. Für unsere Kommune entsteht dadurch ein verlässlicher Fahrplan, um die Energiewende wirtschaftlich und zukunftssicher umzusetzen.